language

Zukunftswerkstatt - als partizipatives Angebot an Grundschulen

Eine gut geplante und umgesetzte Partizipation unterstützt die Entwicklung und Umsetzung passgenauer, präventiver Angebote im Sozialraum.
 

 

Angelehnt an das Kinderrecht der UN Kinderrechtskonvention auf Ruhe und Freizeit, Spiel und Erholung werden mit den Kindern folgende Fragen in einer Zukunftswerkstatt erörtert:

* Was macht ihr in eurer Freizeit?

* Was würdet ihr gerne machen?

* Welche Themen beschäftigen euch?
 

* Was fehlt dabei und was unterstützt euch dabei?

* Wie sieht das in eurer Kommune vor Ort aus?

 

Zielgruppe:

Generell: Alle 3. Klässler im Kreis Höxter, Festlegung der kommunalen Reihenfolge der Schulen in Absprache mit der Schulaufsicht nach Relevanz.

 

Warum 3. Klässler?

Die Kinder der 3. Klassen können ihre eigenen Bedarfe adäquat einschätzen. Zudem profitieren sie selbst von einem Folgeangebot, ausgehend von ihren Bedarfen und können hierüber im aktuellen Setting verbleibend (durch den Wechsel in Klasse 4) direkt informiert und weiterhin beteiligt werden. Somit ist der Umgang mit den Ergebnissen sichtbar und transparent. Die Kinder machen des Weiteren die Erfahrungen, dass Beteiligung Folgen und Mitwirkungskraft hat. Dadurch erhalten sie ein Feedback auf ihre Beteiligung. Diese Erfahrung trägt zudem einen Beitrag zur Demokratieentwicklung von Kindern.

 

Eine Beteiligung über die Grundschulen scheint das angemessene Mittel, da hier alle Kinder verfügbar sind und so gewährleistet ist, alle sozialen Ebenen zu erreichen.

 

Perspektivisch soll die Befragung durch die Kommunen jährlich rotieren. So ist eine valide Grundlage zur Datenauswertung gegeben. Die Fokussierung auf Kommunen pro Jahr lassen eine qualitative Erhebung und Auswertung zu.

 

 

Verwendung der Ergebnisse:

Die Ergebnisse werden protokolliert und zusätzlich in einem entsprechenden Format für Kinder aufgearbeitet ("Schülerzeitung").

Die Ergebnisse werden zudem mit der jeweiligen Kommune/ BürgermeisterIn besprochen bzw. dieser zur Verfügung gestellt.

Die Ergebnisse werden innerhalb der Präventionskette, insbesondere in der Steuerungsgruppe kinderstark evaluiert. Notwendige Maßnahmen werden je nach Lage ausgearbeitet und umgesetzt.

 

 

Organisation :

1 Zeitstunde oder eine Doppelstunde pro 3. Klasse. Durchgeführt wird die Zukunftswerkstatt durch MitarbeiterInnen der Koordinierungsstelle der kommunalen Präventionskette des Kreises Höxter, Das benötigte Material wird mitgebracht. Die Schule hat keinen Materialaufwand. Die Zukunftswerkstatt wird kreativ gestaltet.

 

Ablauf:

Aufwärmspiel im Stuhlkreis

Phantasiereise an den Schreibtischen

Plakatgestaltung an den Schreibtischen in 2er oder 3er Gruppen.

 

Materialien für die Schule

• Eltern-/ Schülerinformation vor dem Projektstart

• Vorliegende Kurzkonzeption

• Nach Abschluss: ausführliches Protokoll sowie eine kindgerechte Schülerzeitung mit den Auswertungsergebnissen

Projektname:
Zukunftswerkstatt - als partizipatives Angebot an Grundschulen
Thema/Schwerpunkt:
Alter:
Späte Kindheit (6-10)
Ort:
Grundschulen
Kontakt:

Frau Wegener, Kreis Höxter
 

s.wegener@kreis-hoexter,de