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Hochsauerlandkreis

Seit wann dabei:

2012

Einwohnerzahl:

133.599 (Stichtag 31.12.2024)

Kinder unter 18:

21.645 (Stichtag 31.12.2024)




ZITAT der kommunalen Spitze

„Der Hochsauerlandkreis möchte die Voraussetzungen für ein gelingendes Aufwachsen sicherstellen, indem alle fachlichen Bereiche der kindlichen Entwicklung gut miteinander vernetzt werden und so ein Fundament für gemeinsame Verantwortung und Angebotsvielfalt in der Region entsteht.“
Thomas Grosche, Landrat des Hochsauerlandkreises



Der Hochsauerlandkreis ist ein sehr ländlich geprägter Sozialraum. Das Kreisjugendamt ist für insgesamt 9 Kommunen mit vielen Ortsteilen zuständig. Insgesamt verfügt dieses Gebiet über 133.599 Einwohner, davon 21.645 Kinder und Jugendliche (16%).

Die bestehende Infrastruktur stellt für Familien, Kinder und Jugendliche teilweise eine deutliche Herausforderung dar, da Freizeit-, Hilfs- und Unterstützungsangebote nicht immer ohne Weiteres erreichbar sind. Die Kommunen haben in diesem Zuge bereits eigene Lösungen und Vernetzungen geschaffen, die jedoch keiner gesamtheitlichen Koordination unterliegen und sich daher in den Sozialräumen vor Ort sehr unterschiedlich gestalten. Familien, Kinder und Jugendliche bewegen sich aber oftmals aufgrund von Dezentralisierungsprozessen in verschiedenen Kommunen und Organisationsstrukturen. So wohnt ein Kind in Kommune A, geht aber in Kommune B zur Schule. Der Kinderarzt ist in Kommune C. Die Eltern wollen Anträge stellen. Antrag A wird bei der Stadtverwaltung gestellt. Für Antrag B müssen sie aber zur Kreisverwaltung. Dies stellt für viele Einwohner*innen eine große Hürde dar. Oftmals fehlt es den verschiedenen Personengruppen, die Hilfe und Anlaufstellen suchen, an Informationen. Ziel ist es, viele Fachkräfte und Berufsträger*innen im Kinder- und Jugendbereich über Netzwerkarbeit zu Lotsen und Berater*innen zu machen, um adäquate Informationen weitergeben und aktuelle Ansprechpartner*innen nennen zu können.

Um Angebote für Nutzer*innen erreichbarer zu machen, setzt der Hochsauerlandkreis zudem auf die Etablierung aufsuchender Angebote, um möglichst vielen Familien einen Zugang zu ermöglichen.

Durch die zentrale Koordination der Präventionsketten soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Kommunen unterstützt, aber auch die interkommunale Kooperation gestärkt werden. Prozessoptimierung, Bedarfs- und Angebotsanalyse und Synergieeffekte durch Kooperation wollen wir stärker in den Fokus nehmen, um die Chancengleichheit der jungen Menschen im Hochsauerlandkreis zu fördern.

Dies sind auch die zentralen Ziele des Landesförderprogramms "kinderstark - NRW schafft Chancen". Was wir daran besonders schätzen? - Im Rahmen der Förderrichtlinie sind die unterschiedlichen Lebenswelten der jungen Menschen in unserem Flächenkreis mit so unterschiedlichen Zugängen zu Angeboten und Ressourcen in allen Altersstufen mitgedacht.

HSK - Hand in Hand für junge Menschen

- Umsetzung von interdisziplinären Netzwerktreffen auf kommunaler Ebene
- Bestandsaufnahme vorhandener Sozialstrukturen, Angebote, Arbeitsgruppen und Kooperationsstrukturen (Vermeidung von Doppelstrukturen)
- Bildung regionaler und überregionaler Arbeitsgemeinschaften zu bedarfsorientierten Themen
- Teilnahme der Koordination an Netzwerken und Arbeitsgemeinschaften zur Beratung über Angebote und Möglichkeiten
- Etablierung und Pflege der Onlineplattform "Guter Start NRW" als Informationsquelle für Eltern, Familien und Fachkräfte
- Etablierung von Lotsendiensten in medizinischen Einrichtungen
- Etablierung aufsuchender Angebote im gesamten Einzugsgebiet

Hochsauerlandkreis



Steinstr. 27
59872 Meschede
T +49 291 94-1271
anna.reich(at)hochsauerlandkreis.de

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