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Düsseldorf

Seit wann dabei:

2012

Einwohnerzahl:

645.923

Kinder unter 18:

101.855




ZITAT der kommunalen Spitze

Gemeinsames Ziel ist, eine lückenlose Präventionskette aufzubauen, sie immer wieder auf die Tragfähigkeit ihrer einzelnen Glieder zu überprüfen, bzw. Verbesserungen vorzunehmen, Glieder zu ersetzen oder neue dazu zu nehmen. Die Präventionskette ist somit – und bleibt – ein Dauerthema in der Jugendhilfe sowie ihrer Partner, kurz: in der Stadt Düsseldorf. Ein gelingendes und möglichst chancengerechtes Aufwachsen aller Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gilt es kontinuierlich in den Blick zu nehmen – durch alle Partner gemeinsam.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller




Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird sich bei der Erstellung des Leitbildes und auch bei der Umsetzung an den von der Servicestelle Prävention erarbeiteten allgemeinen Präventionsleitlinien orientieren: Beteiligungsorientierung, Eltern stärken - Kinder stärken, aufsuchende Angebote, Ungleiches ungleich behandeln, soziale Inklusion, Bildungsübergänge gestalten und multiprofessionelle Zusammenarbeit.
Die Präventionskette ist und bleibt ein Dauerthema in der Jugendhilfe sowie ihrer Partner. Ein gelingendes und möglichst chancengerechtes Aufwachsen aller Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gilt es kontinuierlich in den Blick zu nehmen – durch alle Partner gemeinsam. Die Willensbekundung dazu wird in einem integrierten Leitbild für die Stadt verankert.
Düsseldorf gehört seit 2012 zu den Landes-Modellkommunen im Programm "Kommunale Präventionsketten" (vormals "Kein Kind zurücklassen"). Der Rat der Stadt Düsseldorf hat im Februar 2020 die sektorenübergreifende Umsetzung des Präventionskonzeptes U27 verabschiedet. Es bietet für die Folgejahre die Grundlage für die Erstellung eines entsprechenden Leitbildes, das sich an den von der Landeskoordinierungsstelle für Kommunale Präventionsketten erarbeiteten Allgemeinen Präventionsleitlinien orientieren wird.
Insgesamt werden Angebote gezielt unterstützt, die wiederum andere Angebote bündeln oder aber Orientierung im Hilfesystem bieten. Um möglichst alle (werdenden) Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu erreichen werden diese Projekte an Regelinstitutionen, die das Aufwachsen vom Kleinkindalter an bis zum Übergang von der Schule in den Beruf begleiten, angeboten.
Im Zuge des Ausbaus kommunaler Präventionsketten geht es in Düsseldorf darum, eine lückenlose Präventionskette für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu installieren und damit ein chancengerechtes Aufwachsen zu ermöglichen.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen sollen keine Benachteiligung in den Dimensionen Bildung, Gesundheit, Erziehung und Teilhabe erfahren.
• Sicherung einer kontinuierlichen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe und allen anderen in Handlungsfeld Prävention U27 handelnden Institutionen und Ämtern
• Etablierung der Frühen Hilfen (0 bis 3 Jahre) als erster Baustein der kommunalen Präventionskette unter Sicherung der bestehenden Kooperationsstrukturen
• Präventionsdatenbank AchtungKind.de: Über die webbasierte Datenbank können sich Fachkräfte einen Überblick sämtlicher Präventionsangebote aller Träger verschaffen. Zudem dient die Präventionsdatenbank AchtungKind.de als zentrales Planungsinstrument um Lücken der Präventionskette zu identifizieren und diese systematisch zu schließen (siehe „Praxisbeispiel“).
• Fachgremium (AG §78 SGB VIII Prävention U27), Gründung einer interdisziplinär und sektorenübergreifenden Facharbeitsgemeinschaft zur Entwicklung eines gesamtstädtischen Leitbildes unter dem Titel „Achtung Kinder Düsseldorf“, sowie zur Bündelung bestehender Präventionsgremien und –themenfeldern inner- und außerhalb der Jugendhilfe.
• Lenkungsgremium (Kleine Kommission Prävention U27) zur Sicherung einer Lenkungsinstanz bei Veränderungen und Erweiterungen des Präventionskonzepts, Initiierung und Steuerung des Leitbildprozesses
• Politische Sichtbarkeit: Die Düsseldorfer Präventionskette ist ein fest gesetzter Tagesordnungspunkt in jeder Sitzung des Jugendhilfeausschusses und auch in den Fachausschüssen der beteiligten Ämter wird punktuell zum Thema Prävention U27 berichtet.
• Integrierte Planung: Seit September 2017 ist die kommunale Umsetzung des Landesprogramms Kommunale Präventionsketten in Düsseldorf dem Zuständigkeitsbereich der Jugendhilfeplanung zugeordnet, wurde sukzessive in die Umsetzung des Düsseldorfer Präventionskonzeptes U27 eingebunden und wird kontinuierlich mit begleitenden Fachplanungen abgeglichen und bei Bedarf verknüpft.

Beteiligte Institutionen: Amt für Schule und Bildung, Schulamt, Sportamt, Stadtplanungsamt, Amt für Migration und Integration, Amt für Soziales, Umweltamt, Kulturamt und Gesundheitsamt, alle Abteilungen des Jugendamtes, Universität Düsseldorf, LVR sowie alle freien Träger der Jugendhilfe.


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Willi-Becker-Allee 7
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praeventionU27(at)duesseldorf.de

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