language

Materialien

today
-
today

Sozial- und Bildungsmonitoring für kommunale Prävention

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und bildungsbezogene Übergänge im Lebensverlauf von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen

Bildungs- und Gesundheitschancen von Kindern und Jugendlichen sind räumlich ungleich verteilt. Das Sozial- und Bildungsmonitoring ermöglicht einen Blick auf die kommunalen Unterschiede, deren Kenntnis von zentraler Bedeutung ist, wenn konkrete Handlungsbedarfe abgeleitet erden sollen.

In diesem Werkstattbericht werden Indikatoren zu den soziodemographischen und fiskalischen Rahmenbedingungen sowie zu den Übergängen in die Kita, in die Grundschule, in die weiterführende Schule, in die Sekundarstufe II und in den Arbeitsmarkt analysiert (biographische Dimension). Gegenstand der Untersuchungen sind die Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens (räumliche Dimension).

Datum: 01.09.2017
Kommunale Präventionspolitik

Ist kommunale Präventionspolitik mittlerweile etabliert in der Verwaltungspraxis oder handelt es sich eher um "soziale Rhetorik" politischer Entscheidungsträger, ohne das relevante Ressourcen in dieses Thema gesteckt werden?

Der vorliegende Bericht geht dieser Frage nach und diskutiert die kommunale Präventionspolitik als neues Handlungsfeld der Kommunalpolitik. Die Ergebnisse einer standardisierten Befragung unter den Modellkommunen zeigen, dass die Prävention in weiten Teilen der Kommunalverwaltung angekommen ist, aber noch stärker Wurzeln schlagen muss.

Datum: 01.09.2017
Familienbüro Gelsenkirchen

Die Lage und die Aufmachung des Familienbüros sind zwei ganz entscheidende Faktoren, die das Gelsenkirchener Familienbüro zu einem Erfolgskonzept machen. Die großen "Schaufenster" lassen diesen Ort nicht nur hell und einladend aussehen. Sie machen das Angebot an die Bevölkerung auch sichtbar und verringern so die Hemmschwelle einzutreten und in Kontakt zu kommen. Das Familienbüro liegt mitten in der Stadt, umgeben von vielen Geschäften, Läden oder auch (Kinder-)Arztpraxen. Die Familien sind ohnehin schon vor Ort und müssen hier ihre alltäglichen Erledigungen machen. Ein Ort, der kostenfrei einlädt, zum Stillen, Wickeln, Spielen und Kaffee trinken trifft genau die Bedürfnisse der jungen Familien.

Datum: 01.07.2017
Kommunale Mikrodatenanalyse

Mikrodaten liegen in den Kommunen in unterschiedlicher Form und zu mehreren Themen vor. Sie bergen ein enormes Analysepotenzial. Die Ausgabe "Kommunale Mikrodatenanalyse" beleuchtet genauer, was kommunale Mikrodaten überhaupt sind, wie sie im Rahmen der Mikrodatenanalyse als einem Bestandteil der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Projekt „Kein Kind zurücklassen!“ genutzt wurden und welche Erkenntnisse bzw. Handlungsimpulse sich daraus ableiten lassen. 

Mikrodaten können beispielsweise Antworten auf Fragen geben wie: Welche Personengruppen brauchen besondere Unterstützung oder welche kommunalen Maßnahmen bzw. Programme zeigen nachweisbare Effekte in der Praxis?

Allerdings werden solche Mikrodatenanalysen bisher kaum in Kommunen durchgeführt. Dies hat vielfältige Gründe. Zum einen unterliegt die Arbeit mit Mikrodaten strengen datenschutzrechtlichen Vorschriften. Zum anderen ist sie auch fachlich voraussetzungsvoll und zeitaufwendig.

Datum: 01.03.2017
Qualitätsrahmen zum Aufbau einer Präventionskette

Die Landeskoordinierungsstelle hat aus der vierjährigen Begleitung der 18 Kommunen im Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" einen Qualitätsrahmen erarbeitet. Dieser dient als Orientierungsrahmen, den es situationsadäquat zu interpretieren gilt.

Der Qualitätsrahmen besteht einerseits aus allgemeinen Präventionsleitlinien, die sich auf die Präventionskette beziehen. Die Leitlinien werden im ersten Teil der Arbeitshilfe ausführlich dargelegt. Andererseits umfasst er einen Qualitätskreislauf mit Präventionsstandards, der den Prozess des Auf- und Ausbaus von Präventionsketten formatiert und fachliche Orientierung für die inhaltliche Ausgestaltung bietet. Im zweiten Teil werden die vier Schritte im Qualitätskreislauf beschrieben. Abschließend werden anhand eines fiktiven Fallbeispiels die Prozesse innerhalb einer Kommune bei der Qualitätsentwicklung für Präventionsketten sichtbar gemacht.

Datum: 01.03.2017



Übrigens

Sie können ausgewählte Publikationen über unser Formular gratis bestellen.

mehr erfahren