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Stadt Unna

Seit wann dabei:

2012

Einwohnerzahl:

ca. 61.000

Kinder unter 18:

9.642




ZITAT der kommunalen Spitze

Mit dem Projekt sollen die bestmöglichen Strategien vor Ort entwickelt werden, um jungen Menschen bei gleichzeitiger Optimierung des Ressourceneinsatzes von Beginn an wirksamer als bisher Unterstützung anzubieten.
Ausgehend von dem Grundsatz "vorbeugen ist besser als heilen" sollen die Angebote vor Ort als Glieder einer Präventionskette miteinander verbunden werden. Kinder und Jugendliche sollen in den verschiedenen Lebensphasen kontinuierlich im Blick behalten und bei Bedarf rechtzeitig unterstützt werden. Dabei geht es nicht um den Aufbau von nur zeitlich befristeten neuen Projektstrukturen, sondern vielmehr um die Verbesserung bestehender Kooperations-, Förder- und Interventionsstrukturen vor Ort.
(kommunale Ausrichtung 2012)



„Vom Kind aus denken!“ – Versäulung von Bereichen und Institutionen zu einem gemeinsamen Handeln abbauen.
Bereits im Jahr 2012 wurde der Kreis Unna als Modellkommune für das Programm „Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor“ ernannt. Die Modellkommune im Kreis Unna besteht aus den Städten Bergkamen, Kamen, Lünen, Selm, Werne, der Kreisstadt Unna und dem Kreis Unna, welcher für die Gemeinden Bönen, Fröndenberg/Ruhr sowie Holzwickede zuständig ist.
Vor dem Hintergrund, lokale Präventionsstrategien aufzubauen, ist die Kreisstadt Unna mit folgenden Schwerpunkten angetreten:
- identifizierter Kinderarmut begegnen und reduzieren
- frühzeitige Beratung durch das soziale System und Hilfsangebote
- Verbesserung der sozialen Teilhabe von Familien, Kindern und Jugendlichen in der Kreisstadt Unna
- das Identifizieren von Lücken der Teilhabe von Familien und das Schließen der Lücken mithilfe von bedarfsgerechten (Präventions-)Angeboten
- Aufbau einer kommunalen Präventionsstruktur
- Aufbau eines niederschwelligen Zugangs zu Bildungsangeboten
Unter dem Motto „Brücken für Familien“ will die Kreisstadt Unna Prävention dort erreichbar machen, wo sie besonders benötigt wird. Hierzu geht es darum, die vielen guten Ideen der vor Ort bereits bestehenden Netzwerke in den Bereichen Jugendhilfe, Gesundheit und Bildung zu bündeln und für ein gemeinsames Vorgehen als Verantwortungsgemeinschaft zusammenzuführen. Auf kommunaler Ebene wird eine abgestimmte Gesamtstrategie, auf Grundlage des Integrationskonzeptes und dem Präventionskonzeptes, entwickelt und umgesetzt.
Die Kreisstadt Unna nimmt ihre gesellschaftliche und soziale Aufgabe wahrnehmen, indem sie ihre „kommunale Präventionskette“ aufbaut. Dabei wird das Ziel verfolgt, allen Kindern, Jugendlichen und Familien unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ihrem kulturellen Hintergrund sowie ihrer individuellen Lebenslage ein gelingendes Aufwachsen und Bildungschancengleichheit zu ermöglichen.
Alle Kräfte und Institutionen schaffen ein starkes Netz von Angeboten, welche Kinder, Jugendliche und Familien in der Kreisstadt Unna frühzeitig begleiten.
Vom Kind aus gedachte Unterstützung und Begleitung von Familien wird passgenau entwickelt und als Präventionskette von der Geburt bis zum Eintritt in das Berufsleben aufgebaut.
- Bildung von Präventionsketten in den Bereichen Jugendhilfe, Bildung, Gesundheit und Sozialleistungen
- Abbau der Benachteiligungen von Familien in prekären Soziallagen und die daraus resultierende Bildungsungleichheit bei der kindlichen und jugendlichen Entwicklung reduzieren.
- Erreichen und Befähigen von Eltern durch Abbau von Hemmschwellen zur sozialen Teilhabe.
- Verbesserung der Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen durch gezielte Förderung sowie u.a. durch Stärkung der Eltern.
- Verschriftlichung eines Präventionskonzeptes, als Leitfaden mit Handlungsempfehlungen für die praktische Umsetzung von Präventionsstrukturen durch die Fachkräfte vor Ort

Claudia Kowaczek


Kreisstadt Unna
Jugendamt

Rathausplatz 1
59423 Unna
T 02303103-553
claudia.kowaczek(at)stadt-unna.de

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